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Obstbrand   Artikel 764433   Dienstag, 17. Oktober 2017 18:24
Irgendwie bin ich hin und her gerissen:

Das was passieren muss und es so nicht bleiben kann sollte jedem klar sein, ich sehe es jedenfalls so. Für mich ist Herr Wehlend und auch ein Herr Wöstmann (in seiner eigentlich unwichtigen Position) gescheitert.

Was Uwe Brunn als stellvertretender Präsi da so veranstaltet ist zum fremdschämen, der hat im Präsidium und nichtmal als Interviewpartner beim NDR für mich garnix zu suchen.

In dieser Hinsicht bin ich Kalla Wefel dankbar für Unruhe gesorgt zu haben.

Nur mit dem „wie“ bin ich nicht einverstanden. Wer so mit dem Finger auf andere zeigt sollte sich auch selbst an einige Regeln halten.

Im Krieg und der Liebe ist eben nicht alles erlaubt - für mich hat er sich so leider selbst disqualifiziert
Hoffnung17   Artikel 764432   Dienstag, 17. Oktober 2017 17:29
@Loki:

Ohne jede Häme noch eine Bemerkung:
Sehr einsichtig zeigte sich der letzte Cheftrainer des VfL ja nun auch nicht gerade! Womit ich die Uneinsichtigkeit der anderen Akteure im VfL-Theater keineswegs kleinreden möchte.

Aussicht auf Besserung? Nicht zu erwarten! Die Herren kleben allesamt an ihren weichen Sesseln und werden die wohl auch nicht ohne Not aufgeben.

Da weiß ich wirklich nicht , was ich dem VfL jetzt wünschen soll: Top oder Flop???
Loki   Artikel 764431   Dienstag, 17. Oktober 2017 15:36
@TINA
das damals präsentierte team wäre, selbst mit brunn, noch um längen kompetenter gewesen, als alles was vom wahlauschuss vorgeschlagen wurde. es war ein ausgewogenes team mit fachleuten für marketing, finanzen und sport. und einem - nämlich uwe brunn - für die folklore. ein draht zu den aktiven fans war auch vorhanden. die voraussetzungen dem verein in allen bereichen positive impulse zu geben waren mehr als gegeben.

die auswahl des WA war dagegen getrieben von, politischen spielchen, machterhalt und persönlichen eitelkeiten. kontrolliert von dem, der eigentlich vom präsidium bzw. beirat kontrolliert werden sollte. im ergebnis war nicht ein kandidat dabei, der seinen auftrag erfüllt hat. immerhin haben sie damit die erwartungen erfüllt. man hatte schließlich keine erwartungen an die kandidaten.

wenn man das ergebnis der vorauswahl sieht, müsste der wahlausschuss-vorsitzende eigentlich von sich aus sagen, dass er zurücktritt. aber verantwortung für etwas zu übernehmen ist wohl nicht der "osnabrücker weg". das sieht man an wehlend, an gans, an brunn und eben auch an wöstmann. queckenstedt muss man wohl zugestehen, dass er freiwillig auf eine weitere amtszeit verzichtet.
heidelaender   Artikel 764430   Dienstag, 17. Oktober 2017 15:29
Hartwig, ich vermisse Dich!
Obstbrand   Artikel 764429   Dienstag, 17. Oktober 2017 15:23
Unterschreibe bei Ali

Problematisch ist jetzt nur noch, dass niemand aus dem Präsidium, und Wöstmann selbst erst recht nicht, die moralische Substanz hat was zu ändern.

Wer kann oder darf den WA überhaupt bei solchen Verfehlungen antasten?
bratschnik   Artikel 764428   Dienstag, 17. Oktober 2017 15:17
@AliBölzen: Der Wahlausschuss als Vereinsorgan hatte mit Frohnecke damals nichts zu tun, es gab ihn nämlich noch gar nicht. Der spätere Wahlausschuss-Vorsitzende war aber an seiner Seite, bzw. schlug ihn ja für das Amt vor. Die Filter-Funktion erfüllte seinerzeit der Ehrenrat. Die Problematik ist freilich die gleiche und wurde auch schon damals durch einen Antrag thematisiert, siehe NOZ von 2009 NOZ
AliBölzen   Artikel 764427   Dienstag, 17. Oktober 2017 14:44
Nachtrag:

Durch seine formale Zusammensetzung ist der Wahlausschuss ohnehin schon ein sehr fragwürdiges Gremium. Seine Legitimität verliert solch ein Ausschuss dann endgültig, wenn dort ein Vorsitzender amtiert, der solch skandalöse Beschlüsse fasst, wie es Wöstmann getan hat.
AliBölzen   Artikel 764426   Dienstag, 17. Oktober 2017 14:15
@el-thosito:

So ist es! Der VfL sollte eine "diskriminierungssensible Vereinskultur" als Anspruch haben - und sich im Alltag daran orientieren, was auch die Arbeit des Wahlausschusses einschließt. Dieser Anspruch wird aber grundlegend verletzt, wenn der Vorsitzende des Wahlausschusses einen Rechtspopulisten vorschlägt - und durch diesen Beschluss auch die diskriminierenden politischen Ansichten des Kandidaten "salonfähig" macht.
Anderson   Artikel 764425   Dienstag, 17. Oktober 2017 14:14
Der ganze Sauhaufen an der Scharnhorststrasse, gehört vor die Tür gesetzt. Gans will Maul nicht, Wehlend will Lange nicht, Brunn weiss sowieso nicht was er will. WIR WOLLEN EUCH NICHT MEHR. Aber unser GF ist vermutlich der Meinung das der gemeine VFL-Fan Lack gesoffen hätte, man seift den Mop während des Fan-Treffen ein wenig ein und schon ist Ruhe. Zu kurz gesprungen, es wird zünftig auf der JHV ganz sicher, da könnt ihr euch schon mal anschnallen.
el-thosito   Artikel 764424   Dienstag, 17. Oktober 2017 14:00
@goiko
geht hier nicht um pc, sondern um zusammensetzung und tätigkeit des wahlausschusses im speziellen und
arbeit und ergebnisse der Gf im allgemeinen.

vielleicht sagste da mal was zu, quasi als Interna/er...

ach ja, und ali glaubt vermutlich nicht, dass wir eine diskrimnierungssensible vereinskultur haben, würde es sich aber vermutlich wünschen und setzt es zumindest auf führungsebene als notwendig voraus, denke ich.

wohl zu Recht, oder?
Goikoetxea   Artikel 764423   Dienstag, 17. Oktober 2017 13:44
Kannst Du bei mir nur Attacke, Abseitsfalle?
Lies es Dir doch mal in Ruhe durch.
Erst das von Ali, dann meins.
heidelaender   Artikel 764422   Dienstag, 17. Oktober 2017 13:43
@Goikoetxea

Von der Vereinsführung alle mal. Sollten gewissermaßen Vorbilder mit "reiner Weste" sowie mit seriösem, vereinsgerechtem und unpolitischem Verhalten sein.
Abseitsfalle   Artikel 764421   Dienstag, 17. Oktober 2017 13:41
Deine Versuche, ständig von der Realität abzulenken, sind schon fast bewundernswert, wenn sie nicht so jämmerlich wären, Goikoetxea. In Osnabrück haben 6,1% die AfD gewählt, und der VfL ist nur noch ein Sauhaufen ohne jede Vereinskultur.
Hackentrick   Artikel 764420   Dienstag, 17. Oktober 2017 13:28
"Dieser Verein scheint mir zum sinnbildlichen Ausdruck des Stillstands geworden zu sein."
@Per-Coy
Der Schein trügt nicht. Das hast du schon richtig erkannt. ;-)
Schön mal wieder von dir hier zu lesen. Toller Beitrag.
Goikoetxea   Artikel 764419   Dienstag, 17. Oktober 2017 13:27
@Ali
Haben wir eine "diskriminierungssensible Vereinskultur"?
Ich weiß nicht.
Daher die Fragen (an alle): Kann man political correktness hier grundsätzlich verlangen?
Und was ist mit den 12,6% AFD-Wählern im VFL-Publikum? Vielleicht sind es auch mehr oder weniger.
TINA   Artikel 764418   Dienstag, 17. Oktober 2017 13:02
Die Begründung "das macht JW nicht mit" passt auch auf die Ablehung Mauls! Ersetze nur JW durch LG!
TINA   Artikel 764417   Dienstag, 17. Oktober 2017 12:58
@Bodo: da Du Michael Lange zum wiedrholten Maler erwähnst. Wäre vielleicht eine gute Idee gewesen, ihn zu wählen, aber er wurde nur als eine Person in einem Team vorgestellt, dass komplett gewählt werden sollte (wenn ich das jetzt richtig formuliere) und Bedingung war dann auch, dass Brunn in diesem Team als der Präsident zu wählen gewesen wäre! Findet nie Erwähnung.
Sein Gebaren vor und hinter den Kulissen ist hoffentlich Grund genug, in für überhaupt kein Amt mehr zu wählen.
Sielo   Artikel 764416   Dienstag, 17. Oktober 2017 12:30
@Per Coy: schmerzlich vermisst hier. Danke für den Beitrag und lieben Gruß!
NurIch   Artikel 764415   Dienstag, 17. Oktober 2017 11:52
Daumen hoch für Deinen Beitrag!
AliBölzen   Artikel 764414   Dienstag, 17. Oktober 2017 11:46
Die NOZ blendet leider völlig aus, dass der Vorsitzende des Wahlausschusses eine Dauerprovokation ist. Auch Wehlend und Brunn sind als Mitglieder dieses Gremiums nicht tragbar - der eine wegen seiner Funktion in der KGaA, der andere aufgrund seiner Kandidatur. Während der Kommentar auf diese Problematik eingeht, wird die skandalöse Rolle verschwiegen, die bisher der Vorsitzende Wöstmann in der Geschichte des Wahlausschusses gespielt hat.

Wer auf den Hinterbühnen dieses Gremiums mit einem Rechtspopulisten kungelt und ihn per Beschluss sittlich reinwäscht, sollte von seinem Amt zurücktreten müssen - zumal es der Vorsitzende des Wahlausschusses bis jetzt nicht geschafft hat, sich von seiner damaligen Zulassungserklärung zu distanzieren. Auch wenn für den VfL die Gründe sehr beschämend sind, aus denen Wöstmann eine Zumutung für eine diskriminierungssensible Vereinskultur ist - diese Gründe dürfen von der NOZ nicht tabuisiert werden, gerade in Zeiten, in denen die AFD 12,6 Prozent bei der Bundestagswahl gewinnen konnte.


@PerCoy: unterschrieben!

@Bodo: unterschrieben!
kante   Artikel 764413   Dienstag, 17. Oktober 2017 11:23
Als vor ein paar Wochen heraus kam, dass Kalla kandidiert, habe ich hier im
Forum darum gebeten, dass er sich inhaltlich dazu äußert.
Die Antwort war sinngemäß: Gibt es nicht!

Schon hier wuchs der Gedanken, dass es sich um nur eine Oberbürgermeisterkandidatur 2.0
handeln würde der Bühnenfigur Kalla Wefel.

Mittlerweile bin ich überzeugt, dass es keine realen Ambitionen gab, das Präsidentenamt zu
übernehmen, denn sonst hätte man alle Hebel in Bewegung gesetzt, bzw. über den eigenen
Schatten gesprungen, um die Auflagen der Kandidatur zu entsprechen.
Stattdessen Provokationen und Angriffe, (noch nicht) endend in der (wiederholten) Veröffentlichung
von Emails und damit Verletzung des Briefgeheimnisses/Datenschutzes.

Auch die folgenden Wahl-Punkte mögen dem einfältigen Fan gefallen, sind aber zzt. fernab jeglicher
Realität:

- Hüggelmeyer unter allen Umständen zurückzukaufen, um ein Vereinsheim zu haben.
- ja, klar, dem jetztigen Inhaber einfach einen Blanko-Scheck hinlegen und gut ist?
Wir sind ärmer, weil verschuldet, als eine Kirchenmaus und wollen uns noch ein unrentables
Objekt gönnen?

- Osnabrück-Pass-Inhabern bei freier Kapazität generell freien Eintritt zu gewähren.
- klingt toll, bringt aber Streit und Neid zwischen den Zahlern, insbesondere Tageskartenzahler, und
den Umsonst-Gästen. Vor allem wäre man schön blöd, überhaupt noch Karten vorher zu kaufen.

- Für alle Zeiten kostenlos für "terre des hommes" auf den Trikots zu werben.
- klingt auch toll. Wir haben aber keine verkäufliche Fläche kostenlos abzugeben, Stichwort:
ärmer als Kirchenmaus.

Wenn der Nfdv-Sympathisant mit dieser Aktion versucht hat, die Augen der VFL-Mitglieder und Fans zu
öffnen und für die Situation zu sensibilisieren, dann "Hut ab" für diese Aktion!
holtropp1899   Artikel 764412   Dienstag, 17. Oktober 2017 11:02
Im Sinne der Unterhaltung hat Wehlend eh mehr zu bieten als Wefel. Am lustigsten ist doch wenn er über Fussball redet.
Bodo   Artikel 764411   Dienstag, 17. Oktober 2017 10:50
Na kuck. Endlich wird das Geschehen grade gerückt. Der bedauernswerte Wahlausschuss würde durch den hinterhältigen Kabarettisten vorsätzlich vorgeführt!

Nochmal: die jetzt Verantwortlichen haben in den letzten Jahren bis auf den Schuldenschnitt (auf Kosten der Osnabrücker Bürger, mit dem Geld anderer lässt sich prima arbeiten) NULLKOMMANULL bewegt!
KW hat immerhin ein paar Ideen.
Von denen die NOZ (vermutlich im besten Einvernehmen mit der Vf) natürlich wieder die utopischen in Anführungszeichen proklamiert. Und Hülsmann so zitiert, als würde er gerne gegen einen anderen Kandidaten antreten... vielleicht gegen Brunn, aber sonst gegen niemand.

Nein, der Wahlausschuss wurde nicht hinters Licht geführt, sondern fabriziert genau den gleichen Käse wie vor drei Jahren.

Zur Erinnerung: Micky Lange als anerkannter Fachmann im Profifussball wurde z.B. nicht zugelassen. Warum? "Das mach JW nicht mit". Zuviel Kompetenz könnte ja die Wagenburg-Kuschelatmosphäre stören...

Zum Kotzen.
VfL-du-bist-mein-Verein   Artikel 764410   Dienstag, 17. Oktober 2017 10:42
Willkommen zurück Per-Coy. Freut mich sehr mal wieder von dir zu hören. Noch dazu ein sehr guter Beitrag. :)
Süddeutscher   Artikel 764409   Dienstag, 17. Oktober 2017 10:39
@ Per-Coy

Sehr schön beschrieben - Danke Dir
Goikoetxea   Artikel 764408   Dienstag, 17. Oktober 2017 09:56
Was z.B. Ballsport 37 und Obstbrand aufgegriffen haben, ging mir gestern auch durch den Kopf. War aber zu feige, das hier so direkt zu schreiben.
Ob Kalla Wefel wirklich jemals VFL-Präsident werden wollte, oder überhaupt ernsthaft daran geglaubt hat, weiß ich nicht.
Zumindest hat er es geschafft, ordentlich Druck aufzubauen. Wenn das alles Strategie gewesen sein sollte, hat er das sehr geschickt umgesetzt.
Per-Coy   Artikel 764407   Dienstag, 17. Oktober 2017 09:56
Ich war am vergangenen Freitag zum ersten Mal seit vier Jahren und einem Monat wieder an der Brücke. Es war verblüffend. Aus gleich drei Gründen.

Verblüffend fantastisch, weil ich von wirklich jedem und jeder überaus toll aufgenommen wurde (man könnte nach so langer Zeit ja auch mal schief angeschaut werden ;-)). Sportlich hat man m.E. in den letzten Jahren unterm Strich eh nicht wirklich etwas verpasst - was man aber offensichtlich wirklich vermissen kann, sind die Typen rund um den Rasen.

Verblüffend war auch, dass ich trotz der völligen Chancenlosigkeit unserer Truppe wieder Bock auf Fußball bekommen habe (der angesichts des sonst so öffentlich dargebotenen seit Jahren rapide abgenommen hat)

Verblüffend war aber drittens vor allem auch die Erfahrung, dass sich rein gar nichts verändert hat. Ich hätte auch letzte Woche zuletzt da gewesen sein können. Alles, wirklich alles, jede Bierbude, jeder Ablauf vorm Spiel, das ganze Drumherum usw... null Veränderung. Natürlich kann man das angenehm finden. Mir kam's aber, wie ich gestehen muss, irgendwie auch ein wenig traurig vor.

Und wenn ich mir diese jüngste Farce um Kallas Nicht-Zulassung durch den Wahlauschuss und die Meriten des für letzteren offenbar einzig geeigneten Kandidaten so ansehe, find ich es nicht nur traurig, sondern geradezu gruselig.

Dieser Verein scheint mir zum sinnbildlichen Ausdruck des Stillstands geworden zu sein. Bestenfalls. Denn wenn die bilanziellen Zahlen, die ich so aufschnappte, auch nur halbwegs zutreffen, torkelt man offenkundig zielstrebig dem Abgrund entgegen. Bis dahin ist man aber ebenso offenkundig gewillt, Anhänger wie Vereinsmitglieder einzig und allein als Sand in einem Getriebe zu betrachten, bei welchem man sich nur noch ausgesprochen schwer des Eindrucks erwehren kann, dass es nur noch zu einem Zweck am Laufen gehalten wird. Und dieser scheint mir nicht der zu sein, einen VfL zu erhalten, der sportlich und wirtschaftlich überlebens- und verbesserungsfähig ist, sondern der darüber hinaus auch für eine Haltung steht, der den Leuten etwas bedeutet, das über das nackte 1:0 hinausgeht.
Persönlich bin ich in diesem Zusammenhang der Ansicht, dass - kurz gesagt - der erste Punkt ohne den letzteren in der aktuellen Entwicklung des Fußball(geschäft)s für einen Klub dieser Größenordnung langfristig kaum mehr erreichbar sein wird. Dem reinen Eventfußball beginnen die Leute, die sonst auch nach der vierten Niederlage in Folge noch gekommen sind, allmählich den Rücken zu kehren. Jüngere schauen gleich nicht mehr beim Verein um die Ecke vorbei, sondern nur noch Neymar, Messi & Co zu. Mit Gegenbewegungen und Nischen aber ist zu rechnen.

Für den VfL - wie für viele andere Vereine auch - wird es mehr denn je darum gehen, sich eine solche Nische zu suchen, in der man sich auf angemessenem Niveau einigermaßen erfolgreich etablieren kann.

Diese Nische aber wird sich nicht allein darin erschöpfen, sich einzig und allein um sich selbst zu drehen oder "Cash Flow" im reinen (Wehlendschen) Sinne zu generieren. Das werden andere, mit anderen potenteren Partnern, Gönnern oder Gründern in Sachen Cash besser können. Die Chance eines Vereins wie des VfL kann es nur sein, Menschen anzuziehen. Andere Menschen mit Geld kommen dann nach.
Davon muss man aber eine Idee haben, die mehr ist als einen Slogan über irgendwas mit Herz und Emotion überall hinzupappen. Und eine schlechte Idee wäre es in diesem Zusammenhang vermutlich auch nicht, möglichst vielen Leuten zumindest das Gefühl von echter Beteiligung zu geben. Gute und noch bessere Ideen werden allzu oft gerade nicht in Geschäftsstellen-Büros erdacht. Und Engagement, dass kein Geld kostet, ist in ausgesprochen vielen Fällen nicht weniger wertvoll.

Von alledem scheint mir der VfL des Jahres 2017 aber weiter entfernt denn je.

Seid's gegrüßt

Abseitsfalle   Artikel 764406   Dienstag, 17. Oktober 2017 09:50
Vor allem könnten Verantwortliche wegen verantwortungslosen Verhaltens zurücktreten. Ist in einer Demokratie nicht ganz unüblich. Ich vergaß kurz, dass wir beim VfL sind. Das Image dieses Vereins geht endgültig den Bach runter und entspricht endlich dem Tabellenstand.
Nordkurver   Artikel 764405   Dienstag, 17. Oktober 2017 09:45
In 2017 kann sich nichts ändern.
Die aktuelle Satzung ist gültig und auch wenn sie noch so bescheuert anmutet, ist der Vorstand daran gebunden. Es bliebe die Option, dass der beredete HGF und das Präsidiumsmitglied auf die Mitwirkung im Wahlausschuss verzichtet z.B. durch Nichtteilnahme an den Sitzungen.
Es wäre schon sinnvoll, dass ein Antrag auf Satzungsänderung gestellt wird und dafür auch entsprechende Mehrheiten organisiert werden.
Lechtinger   Artikel 764404   Dienstag, 17. Oktober 2017 09:12
Es wird sich nichts ändern. Absolut nichts.
spitze70   Artikel 764403   Dienstag, 17. Oktober 2017 08:35
@HP
Danke für den Kommentar.
"Das Gespür für die Wahrnehmung vereinsinterner Vorgänge bei Mitgliedern und Fans ist auf der Strecke geblieben"
So ist es schon seit Jahren und deshalb ist das Markenzeichen,
wir sind alle ein Stück VFL Osnabrück
ein Fake ohnegleichen.
Der VFL wird wieder aufstehen,aber nicht unter diesem Triumvirat.
Das Du so einen Text aufsetzt,zeigt die Güte deines Journalismus.
Wir alten VFLer bluten und schütteln den Kopf,was aus diesem ehemals großen Verein geworden ist.
Schönreden ist vorbei,schau dir Zahlen und Tabelle an.
Gruß von Spitze und gib bitte weiter,auf der Nord ist nach wie vor nicht zu erkennen,wo Block sowieso ist.Freitag wurde ich 2x gefragt,wo ist Block G.
Ballsport37   Artikel 764402   Dienstag, 17. Oktober 2017 08:31
sehe ich auch so Kalla hatte wohl nie vor zugelassen zu werden wenn man sich die Antwort E-Mail durchliest hätte das niemand durchgehen lassen und die Blinden fallen noch drauf rein
Obstbrand   Artikel 764401   Dienstag, 17. Oktober 2017 00:03
Hat Kalla Wefel doch clever eingefädelt - und Wöstmann / Wehlend / der VfL ist drauf rein gefallen.

Das müsste doch eigentlich jetzt von der Öffentlichkeit eine so große Druckwelle geben, dass die Stühle ins rotieren kommen

Morgen Abend ist Sponsorentreffen, ich bin jetzt schon gespannt 😏

Edtih meint heute Abend...
HerrRossi   Artikel 764400   Dienstag, 17. Oktober 2017 00:01
Mr.Zylinder Artikel 764397
Unsere Gorbi`s sind die Pistorius Brüder!
Ach ne, passt ja irgendwie nicht.
Sind sie etwa Teil des Problems?
Oder gar die Rache des Systems?
Ganz schön nebulös...
Loki   Artikel 764399   Montag, 16. Oktober 2017 23:51
Ich finde es interessant mit welcher Selbstverständlichkeit Kalla Wefel die Kompetenz und der ehrliche Wille abgesprochen und im gleichen Atemzug einem der Hauptverantwortlichen für die Misere der rote Teppich ausgerollt wird.

Hülsmann hat bewiesen, dass er den Laden nicht unter Kontrolle bekommt. Die Möglichkeit hätte er als Aufsichtsratsvorsitzender und Vertreter eines Hauptsponsoren gehabt. Ob das mangelnde Fähigkeiten oder mangelnder Wille ist, ist mir dabei völlig egal.

Den Beweis ist uns Kalla noch schuldig. Ich vermute den Gefallen wird er aber niemanden tun. Was der Verein im Moment braucht ist, neben neuen Gesichtern, Transparenz und klaren Worten, einen glaubwürdigen Richtungswechsel, der den Verein wieder positiv auflädt. Das ist man den Fans und den Sponsoren schuldig.
Mit Hülsmann, Brunn und Wehlend sehe ich das leider nicht. Mit Kalla auf jeden Fall. Was haben wir noch zu verlieren?
Kampen1   Artikel 764398   Montag, 16. Oktober 2017 23:47
Wenn ich den heutigen Tag hier im TP Revue passieren lasse, so scheinen einige wenige(!), gar nicht zu wissen, was Kalla Wefel in seinem offenen Brief geschrieben hat. Deshalb setze ich den jetzt mal hier in den TP.
Der Hauptgrund, weshalb Kalla den Wahlausschuss komplett ablehnt, ist, wie man lesen kann, eindeutig der, dass der Vorsitzende Wöstmann es offensichtlich auch nach acht Jahren nicht für notwendig hält, sich von Frohnecke zu distanzieren.
Wird wohl etwas länger ...



197. Heimatabend-Rundbrief

Pressemitteilung und offener Brief an den VfL Osnabrück (Verein und Firma GmbH & Co. KGaA)

Liebe Freundinnen und Freunde des Heimatabends, liebe VfL-Gemeinde, werter Ausschuss,

endlich gibt es Grund zur rechten Freude, denn nicht überall regieren Chaos und Verderben. „Tief durchatmen“ also lautet die Parole, zumal der Wahlausschuss (WA) des VfL Osnabrück meine Bewerbung zur Kandidatur als Vereinspräsident abgelehnt hat.
Ein WA übrigens, dessen Vorsitzender Rechtsanwalt Ralf Wöstmann (seines Zeichens Vorsitzender der VfL-Tischtennisabteilung, einer Abteilung also, die vor nicht einmal 50 Jahren bundesweit für Furore gesorgt hatte) vor acht Jahren die recht bizarre und innovative Idee hatte, den Rechtsanwalt "Dr. Eberhard Frohnecke" (Zitat Wöstmann) für das Amt des Vizepräsidenten vorzuschlagen.*
VfL-Kumpels nennen jenen Anwalt auch "Ebbie" -, der sich auf seiner Facebook-Seite als überzeugter AfD-Anhänger darstellt, als Fan der rechtsradikalen "Identitären Bewegung", als steter Mahner vor der "Verschwulung Deutschlands", als Warner vor dem Aussterben der deutschen Rasse sowie als Alter Herr der schlagenden Verbindung "Arkadia Mittweida", die bereits 1997 mit dem Absingen des "Horst-Wessel-Liedes" deutschlandweit Schlagzeilen machte.
Ein solcher WA (Wahlausschuss), der einen solchen A (Anwalt) zu ihrem Vorsitzenden gewählt hat, der den besagten anderen A zum Vizepräsidenten vorgeschlagen hat, tut wirklich gut daran, mich als Kandidat für das Präsidentenamt abzulehnen.
Eine derartige Empfehlung aus einem solch erlauchten Kreis hätte ich nämlich wahrhaftig vor niemandem rechtfertigen können: weder vor meinen Freunden, noch vor der CDU, SPD oder FDP, den Grünen oder Linken, dem Kleingartenverein „Fortschritt und Schönheit“, dem Freundeskreis „Der Neumarkt muss Neumarkt bleiben“ und schon gar nicht vor meiner partei- und pietätlosen Tochter, denn dieser WA geht auf der verzweifelten Suche nach moralischen Werten einer orientierungslosen VfL-Gemeinde zielstrebig voran, wobei ich mich dabei offenbar verlaufen haben muss.
Es mag auch daran gelegen haben, dass ich diesen WA aus völlig abwegigen, tief in mir verwurzelten demokratischen Erwägungen heraus instinktiv abgelehnt habe, zumal der Vorsitzende mit seiner Ping-Pong-Diplomatie verständlicherweise nicht bereit war, sich zu den Vorfällen vor acht Jahren zu äußern, und ich meinerseits auch noch so rücksichtslos war, ihm diese Chance gleich mehrmals einzuräumen.
Wer mit zwei Jahren auf dem Schoß seines Vaters auf der VfL-Trainerbank saß, wer in sämtlichen Jugendmannschaften des VfL gespielt hat, wer Udo Lattek als Trainer hatte, wer in einer Familie aufwuchs, in dem Spieler und Offizielle des VfL über 35 Jahre lang täglich ein- und ausgingen, der hat in dieser Firma, die mal ein Verein war, einfach nichts zu suchen. Das muss man verstehen.
Wer dann noch auf seinen über 30 VfL-Heimatabenden stets für Transparenz und Offenheit einstand, wer in den letzten Jahren zwei VfL-Bücher, eine VfL-CD mit über 300 Osnabrücker Musikerinnen und Musikern veröffentlicht hat und als Präsident dafür gesorgt hätte, dass der Restverein wieder die Firma kontrolliert und nicht umgekehrt, der ist einfach untragbar für die existierenden Gremien und Interessen derjenigen, die beim VfL viel Geld verdienen oder sich in ihrer Eitelkeit gekränkt fühlen.

So verrückte und völlig abwegige Ideen wie zum Beispiel:

Demokratie und Transparenz in einem Verein einzuführen, der längst ein städtischer Betrieb ist.

Jeden Klüngel abzuschaffen und externe Fachkompetenz im sportlichen und wirtschaftlichen Bereich einzuholen.

Hüggelmeyer unter allen Umständen zurückzukaufen, um ein Vereinsheim zu haben.

Osnabrück-Pass-Inhabern bei freier Kapazität generell freien Eintritt zu gewähren.

Für alle Zeiten kostenlos für "terre des hommes" auf den Trikots zu werben.

Solche Maßnahmen würden dem VfL landesweit derart viele Sympathien einbringen, dass man um den Ruf des VfL fürchten müsste und Rechtspopulisten verschreckt werden könnten. Das will doch wirklich niemand, oder?

Gar nicht davon zu reden, dass ich die völlig absurde Idee habe, beim VfL wieder Fußball spielen zu lassen, und zwar auf allen Ebenen.
Eine dritte und vierte und was-weiß-ich-nicht-wievielte Mannschaft und eine Frauenfußball-Abteilung gehören zum VfL wie die Luft zum Atmen, wenn Verein und Vereinsheim mit Leben gefüllt werden sollen.

Ein solcher Präsident wie ich, der womöglich ausschließlich im Sinne der Mitglieder handeln könnte, würde doch nicht einmal davor zurückschrecken, den VIP-Bereich zum VUP-Bereich zu erklären oder gar die Osnabrücker Tafel mit dem Catering zu beauftragen. Derart reale Spinnereien haben beim VfL nun wirklich nichts zu suchen und stören nur beim unaufhaltsamen Prozess, Firma und Verein sehenden Auges vor die Wand zu fahren.

Ach, und noch etwas: Zu meinem Erstaunen saßen dort neben dem Vorsitzenden der große Bewahrer der Fankultur und Mitbewerber Uwe Brunn sowie der Finanz- und Beschwichtigungsjongleur Jürgen Wehlend. Zwei Menschen also, die für den erfolgreichen Kurs des VfL der letzten Wochen, Monate und Jahre verantwortlich zeichnen.
Der eine, Uwe Brunn, ist übrigens ein Mitkonkurrent um ein Amt im Präsidium, dem ich meine präsidialen Ideen also hätte preisgeben müssen, für den anderen wäre ich als Vereinspräsident über den Beirat weisungsbefugt gewesen. Kurz: der Geschäftsführer befindet selbst darüber, wer sein zukünftiger Chef ist, und ein Mitkonkurrent hört sich im Vorhinein die Ideen seiner Konkurrenten an.

Ach, egal ... wer meint, da gehe etwas nicht mit rechten Dingen zu und erinnere gar an Gesinnungsschnüffelei wie einst in der DDR, der irrt gewaltig, denn beim VfL geht sogar alles mit extrem rechten Dingen zu.
Zu den anderen Mitgliedern im WA sage ich lieber nichts, immerhin ist es ihnen gelungen, den A zum Vorsitzenden des WA zu wählen, das muss man auch erst einmal hinkriegen, aber man nennt so etwas ja nicht zufällig Ausschuss.

Nun, ich habe den Vietnamkrieg, Mao, Roy Black, Kim Il Sung, den Mauerfall, die Honeckers, den Neckermann Versand, unzählige Päpste, Fidel Castro und sogar DOS 2.0, Windows 3.11 sowie die ZDF-Hitparade und eine dicke Stasi-Akte überlebt, so dass ich eigentlich vor sämtlichen Naturkatastrophen gefeit sein müsste, aber diese erschütternde von Humanismus und philosophischem Tiefgang geprägte Fachkompetenz des WA hat einem notorischen Nörgler und Kleingeist wie mir endlich seine intellektuellen Grenzen aufgezeigt, deren Existenz mir vorher gar nicht bewusst war.

Zwar wäre ich nach Uli Hoeneß der zweite Präsident in Deutschland gewesen, der einst von Udo Lattek trainiert wurde, doch hätte ich es lieber mit Groucho Marx halten sollen, niemals einem Verein beizutreten, der mich aufnimmt.

Kalla Wefel


Ps
Rechtliche Schritte gegen das Vorgehen des WA werden überprüft und eingeleitet, denn wer gegen den Willen des großen Vorsitzenden Wöstmann und seinen WA kandidieren will, kann kein schlechter Mensch sein.

Ps2
Jeder Mensch hat das Recht, ein Arschloch zu sein.

Ps3
*Wie ist es überhaupt zu meinem zweiten Vereinsbeitritt nach 1969 gekommen, als ich noch in der VfL A-Jugend gespielt hatte?
Kurze Rückblende: Vor ziemlich genau acht Jahren rief mich der damalige Präsident des VfL an, es gab daraufhin hektische Sitzungen mit der Vereinsführung, in denen es darum ging, wie man Frohneckes Kandidatur verhindern könne. Ich wurde gebeten, Material zu sammeln und eine Gegenrede zu seiner Kandidatur zu halten, weil man das als Funktionsträger in der Form selbst nicht könne.
Zwei Wochen später nahm mich der damalige OB Boris Pistorius fünf Minuten vor Beginn der Jahreshauptversammlung in der Stadthalle beiseite und sagte: "Der zieht seine Kandidatur zurück, aber nur, wenn du deine Rede nicht mehr hältst." Dabei hatte ich erst einige Minuten zuvor von Ralf Heskamp einen Mitgliedsausweis überreicht bekommen, um mich überhaupt zu Wort melden zu können.
Als ich wenige Monate später feststellte, dass Dr. Eberhard Frohnecke mittlerweile anwaltlich für den VfL tätig war, hätte ich eigentlich längst verstehen müssen, dass ich weder zur Politik noch zur Vereinsmeierei tauge.


Anhang: Chronologie einer Absage

2. Mail zur Einladung, dieses Mal mit Wunsch nach einem Führungszeugnis

Am 06.10.2017 um 19:53 schrieb Ralf Wöstmann:
Hallo Kalla,
ich hatte von Dir bis dato nichts gehört, daher meine Nachfrage. Komme bitte am 11.10.2017 um 20:30 Uhr in den Treffpunkt Nord im Stadion (Nordtribüne). Bitte beantrage auch noch ein Führungszeugnis, das Du aber nachreichen kannst.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf Wöstmann


Mein Antwort auf diese Mail:

Von: Kalla Wefel [mailto:kallawefel@gmail.com]
Gesendet: Samstag, 7. Oktober 2017 01:41
An: Ralf Wöstmann; Wehlend, Jürgen; benjamin.wischmeyer@gmx.de
Betreff: Bedenken bezüglich der Integrität und rechtlichen Legitimation des Wahlausschusses

Werte Mitglieder des Wahlausschusses (mir sind nicht alle Mailadressen bekannt),
da ich erst vor einer Woche wegen der Betreuung einer Gruppe hochbegabter jugendlicher Krimineller ein erweitertes Führungszeugnis benötigte, weiß ich, dass ich zur Online-Vorlage beim „Bundesamt für Justiz“ ein schriftliches Dokument des VfL benötige, in dem dieser seine Bitte an mich um ein polizeiliches Führungszeugnis ausdrückt und begründet.
Im logischen Umkehrschluss verlange ich natürlich auch, dass mir nun sämtliche Mitglieder des Wahlausschusses ein solches Führungszeugnis am Dienstag (Irrtum meinerseits, denn es war der Mittwoch) präsentieren. Man weiß ja nie, mit wem man es zu tun hat.
Oder vielleicht doch?
Welche Heldentaten qualifizieren zum Beispiel Ralf Wöstmann zum Vorsitzenden des Wahlausschusses?
Ist es womöglich der Umstand, dass er 2009 den - freundlich formuliert - durch rechtspopulistische Beiträge berühmt-berüchtigten Rechtsanwalt Frohnecke, der immer wieder seine Facebook-Beiträge zu rechtsradikalen und neofaschistischen Seiten wie der „Identitären Bewegung“ verlinkt, zum Vizepräsidenten des VfL vorgeschlagen hat? Schon damals war Frohnecke als Freund der ultrarechten Gesinnung bundesweit bekannt, auch seine schlagende Verbindung Arkadia-Mittweida machte bereits 1997 durch das Absingen des Horst-Wessel-Liedes bundesweit auf sich aufmerksam.
Wie lässt sich nun die moralische Integrität eines solchen WA-Vorsitzenden vor der Mitgliederversammlung erklären? Allein durch ein Führungszeugnis oder womöglich den Umstand, dass er mich einst auf der Mitgliederversammlung 2013 in Wallenhorst öffentlich beschimpft hat? Sicherlich unwiderlegbare Argumente.
Und wie lässt sich das alles generell mit einem integren Wahlausschuss vereinbaren? Wieso ist ein RA Frohnecke, der auch als VfL-Förderer in der Öffentlichkeit auftritt, für den Verein immer noch tätig, tragbar oder auch nur zu ertragen?
Ich werde am Dienstag (Mittwoch), erscheinen, weise aber darauf hin, dass ich von der gesamten Sitzung eine Tonaufzeichnung machen werde, da aus meiner Sicht das derzeit vorgesehene Wahlprozedere nicht nur gegen die Grundsätze des Vereins und die Satzung des Vereins verstoßen, sondern im Übrigen undemokratisch und rechtswidrig sind. Insofern behalte ich mir ausdrücklich vor, eine etwaig negative Entscheidung entsprechend gerichtlich überprüfen zu lassen.
Neben diesen Zweifeln an der Integrität des Wahlausschusses finden sich im Anhang rechtliche Zweifel an der Legitimation des Wahlausschusses.

Kalla Wefel


Absage vom großen Vorsitzenden:

Am 13. Oktober 2017 um 00:28 schrieb Ralf Wöstmann :
Hallo Kalla,
im Namen des Wahlausschusses teile ich Dir aufgrund Deiner Bewerbung und dem Termin vom letzten Mittwoch mit, dass der Wahlausschuss Dich bei der JHV am 26.11.2017 den Mitgliedern nicht für das Amt des Präsidenten des VfL Osnabrück vorschlagen wird.
Mit sportlichen Grüßen

Ralf Wöstmann
-Vorsitzender Wahlausschuss-


Meine Antwort:

Betreff: Re: Kandidatur
Datum: Fri, 13 Oct 2017 02:55:17 +0200
Von: Kalla Wefel

An: Ralf Wöstmann


„Er war ein guter Jurist und auch sonst von mäßigem Verstande.“
Ludwig Thoma im Simplicissimus 1901
Mr.Zylinder   Artikel 764397   Montag, 16. Oktober 2017 23:05
Der Kommentar von HP trifft den Nagel auf den Kopf.
Der ganze Vorgang zeigt nur einmal mehr das fehlende Gespür dafür, was gerade angesagt wäre. Und nebenbei wird man sich damit eine ziemlich ungemütliche JHV beschert und dem einzigen Präsidentschaftskandidaten einen Bärendienst erwiesen haben.
So die Zeichen der Zeit zu ignorieren, das würde selbst dem Politbüro der SED im Herbst 1989 zur Ehre gereichen. Fragt sich nur, wo unser Gorbi ist...
Rainer49   Artikel 764396   Montag, 16. Oktober 2017 22:53
"Der Wahlausschuss würde mich ablehnen, zum einen, weil ich bisher nicht die "Identitäre Bewegung" geliked habe, und zum anderen wegen meiner Vorliebe für die Gehaltsstudie, die von Goldmedia erstellt wurde. ;-)"
@Ali
quod erat demonstrandum
Streifenpullover   Artikel 764394   Montag, 16. Oktober 2017 22:46
@AliBölzen/Abseitsfalle:

Ich weiß nicht, was ihr von mir wollt. Ich habe nie behauptet, dass ich Alternativen im Gepäck habe. Auch habe ich mich nicht zur Hülsmann geäußert, ganz einfach, weil ich es nicht kann. Ich kenne ihn nicht und weiß nicht, ob er ein guter Kandidat bzw. Präsident wäre. Ein Kalla Wefel ist mir hingegen schon ein wenig geläufiger. Darauf habe ich eine persönliche Einschätzung mit all meinem Wissen und Unwissen über KW abgegeben. Ich kann mich nur wiederholen, für mich hätte es, selbst bei einem wirklichen Wahlkampf, bei vielen etwas von "Protestwahl", wenn sie mit ihrer Stimme KW bedenken und Protestwahl birgt nunmal ein hohes Risiko. Aber da ich kein Problemlöser oder Vereinspolitikexperte, sondern nur ein ganz normaler Fan bin, habe ich keine Alternativen oder Lösungen parat und habe das auch nie behauptet.
Casi   Artikel 764393   Montag, 16. Oktober 2017 22:43
@Biernot

Das habe ich auch gerade gedacht, die machen 4 Buden in Darmstadt und so wie diese Maschine mittlerweile läuft, kriegen wir richtig die Hütte voll.
Biernot   Artikel 764392   Montag, 16. Oktober 2017 22:42
Wie man mit dieser Trümmertruppe dem FCN im Pokal paroli bieten will erschliesst sich mir nicht. Wenn man den FCN heut abend gesehen hat, vor allem Offensiv, kann man nur hoffen das die gnädig mit uns umgehen.
AliBölzen   Artikel 764391   Montag, 16. Oktober 2017 22:41
@Rainer49:

Der Wahlausschuss würde mich ablehnen, zum einen, weil ich bisher nicht die "Identitäre Bewegung" geliked habe, und zum anderen wegen meiner Vorliebe für die Gehaltsstudie, die von Goldmedia erstellt wurde. ;-)

@fajd: Daumen nach oben! ;-)
früher-allwetterfan-jetzt-durchschnittsfan   Artikel 764390   Montag, 16. Oktober 2017 22:40
@Ali
Sowohl Streifenpullis als auch Deine Meinung nehme ich mit Interesse und Respekt zur Kenntnis, aber ich lasse mich nicht zwingend davon beeinflussen ;-)

@Rainer
Kalla wollte doch genau das: Verantwortung übernehmen. Aber er darf sich nicht einmal zur Wahl stellen. Schlechte Aussichten für die genannten Personen, oder?
Rainer49   Artikel 764389   Montag, 16. Oktober 2017 22:36
Warum bewerben sich Sielo und Ali nicht um die anstehenden vakanten Posten ? Befürworter gäbe es hier genug - und vielleicht allemal bei der Mitgliederversammlung. Aber dann heißt es "Verantwortung" übernehmen ...
mit Kritik allein ist es nicht getan.
Abseitsfalle   Artikel 764388   Montag, 16. Oktober 2017 22:24
Streifenpullover sollte sich auf seine sportlichen Analysen beschränken, die sind wirklich zutreffend und gut.
AliBölzen   Artikel 764387   Montag, 16. Oktober 2017 22:15
@Sielo (Art. 764373): unterschrieben!

@fajd: Willst Du trotz Streifenpullovers Artikel dem Wahlausschuss eventuell einen Denkzettel verpassen - oder hast Du die Warnung noch nicht gelesen, dass eine Protestwahl selten eine durchdachte Idee wäre? ;-)

@Streifenpullover: Ist es eine durchdachte Idee, Hülsmann - d.h. konservativ - zu wählen, wenn man mit dem Gebaren des Wahlausschusses nicht einverstanden ist?
Anderson   Artikel 764386   Montag, 16. Oktober 2017 22:14
Hätte drauf gewettet, das Brunn sich um das Präsidentenamt bewirbt. Als Kandidat für den Vize, bei weiteren Mitbewerbern dürften seine Aussichten nicht sonderlich gut sein.
Anderson   Artikel 764385   Montag, 16. Oktober 2017 21:47
@Alarmsignal

nun denn wenn er dann auftaucht, wird
Jürgen ihn uns schon als absolute Granate verkaufen und wir haben uns gefälligst glücklich zu schätzen so einen Mann in unseren Reihen zu haben. Ansichtssache möchte ich meinen, für die einen die erhoffte Granate, doch in seiner Vita steht Rohrkrepirer.
K.nipser   Artikel 764384   Montag, 16. Oktober 2017 21:37
@Augustus
Ist zwar schon ein paar Tage her.., aber dennoch.
Klar ist das ein „ ich möchte einen Trainer von außen „nichts über seine Qualitäten aussagt...., , das aber ein“er kennt die Mannschaft,das spricht für ihm“ vom Eversburger als nicht zu beanstanden ist für Dich , das empfinde ich als schräg...., das mit der Mannschaft kennen mag eine Tatsache sein..., aber ein Argument für eine objektive Beurteilung als Trainer, sorry ..verstehe ich nicht.
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